Liebe Leserinnen und Leser,

Herr: Es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein
gib Ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.
         (Herbsttag; Rainer Maria Rilke, 1875-1926, Str. 1+2)

Wir haben den Sommer hinter uns. Vor uns liegen die Monate des Herbstes. In diesem Jahr werden sie bestimmt durch die allgemeinen Stimmungen, die die Corona-Pandemie ausgelöst hat. Mit aller Unsicherheit und allem Zweifel gehen wir durch diese Wochen.

Lassen Sie uns in der Ausnahmesituation doch auch eine gewisse Normalität finden.  Gemeinsam sind wir auf dem Weg durch diese Zeit. Gemeinsam gestalten wir auch das Außergewöhnliche. Gott ist an unserer Seite, ob wir nun allein durch diese Zeit gehen, von der Familie begleitet oder mit guten Kontakten in unserer Kirchengemeinde.

Lassen wir uns nicht irritieren und durch Verschwörungserzählungen verunsichern.

Und genießen wir auch die melancholischen Stimmungen des Herbstes.

Rilke lädt dazu ein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird auf den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
                (Herbsttag; Rainer Maria Rilke, 1875-1926, Str. 3)


Stellenausschreibung für eine/n Friedhofsmitarbeiter/in

Die Kirchengemeinde sucht zum 1. Februar 2021 oder später eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter für unsere beiden Friedhöfe in Hagenow und Toddin.

Den Ausschreibungstext mit weiteren Informationen finden Sie hier.


Losung und Lehrtext für Donnerstag, 22. Oktober 2020

Siehe, meine Tage sind eine Handbreit bei dir, und mein Leben ist wie nichts vor dir. Ach, wie gar nichts sind alle Menschen, die doch so sicher leben! Psalm 39,6

Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. 2. Timotheus 1,10

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine

 

Aktuelle Termine

Wenn nicht anders angegeben, sind die Veranstaltungen in der Evangelischen Stadtkirche, Kirchenplatz 4, 19230 Hagenow

Die Angebote gelten auch für die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Kirch Jesar.

Friedhof Hagenow

Von Wiedergängern und schwarzen Witwen

Die „Schwarze Witwe“ aus dem Jahre 1898 führt die Besucher über den Friedhof in Hagenow und erzählt dabei anschaulich etwas zur Bestattungskultur des 16. bis 19. Jahrhunderts. Dabei wird der Bogen von den Bestattungsbräuchen bis hin zum Aberglauben gespannt, untermauert immer wieder von ihrem persönlichen Schicksalsschlag.

10.00 Uhr

Gottesdienst
(Volker Höppner)

Gottes gute Ordnungen
Gottes Gebote befreien uns von einengenden Normen
und öffnen uns für die Weite seiner Liebe.

Orgelkonzert

Stadtkirche Hagenow

mit Kreuzorganist Holger Gehring

„Ein feste Burg“
Orgelwerke von Orgelwerke von Johann Sebastian Bach, Heinrich Scheidemann, Michael Praetorius u. a.

Eintrittskarten zu 5 € an der Abendkasse ab 19.00 Uhr

10.00 Uhr Gottesdienst (Pastor Thomas Robatzek)

Warten auf den Herrn und seinen Tag
Unsere Zeit vergeht, aber das Reich Gottes kommt.

Martinstag

Evangelische Stadtkirche

Das Fest des Heiligen Martin von Tours feiern wir gemeinsam mit der Katholischen Kita „St. Elisabeth“. Um 17.00 Uhr werden wir draußen vor der evangelischen Stadtkirche eine kleine Andacht mit dem Martinsspiel feiern. Dann gehen wir eine Runde mit der Laterne.


10.00 Uhr

Gottesdienst in der Stadtkirche
(Pastor Volker Höppner)
gleichzeitig Kindergottesdienst

14.00 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl
in Kirch Jesar
zum Gedenken an die Verstorbenen
(Pastor Thomas Robatzek)

Die Krone des Lebens
Es ist entscheidend, wie wir in Bedrängnissen
und mit den Bedrängten leben.

9.30 Uhr

Beichte
(Pastor Thomas Robatzek)

10.00 Uhr

Gottesdienst
(Pastor Thomas Robatzek)

14.00 Uhr

Andacht auf dem Friedhof
(Pastor Thomas Robatzek)

Wachsam sein
Die Hoffnung, die kein Ende hat